Ameisen bekämpfen Hausmittel – Rotrückige Wegameise

Die Rotrückige Wegameise (Lasius emarginatus) ist eine wärmeliebende Art, die in Deutschland zunehmend auch in Gebäuden auftritt – besonders in Dachgeschossen, an Fassaden oder hinter Wandverkleidungen. Ihr auffälliger rotbrauner Brustbereich macht sie gut erkennbar – trotzdem wird sie oft mit anderen Ameisenarten verwechselt.

Lasius emarginatus baut ihre Nester in trockenen Hohlräumen – auch im Dämmmaterial oder in Ritzen zwischen Holz und Putz. Zwar frisst sie kein Holz, kann aber durch ihre Aktivität Strukturen schwächen und pilzgeschädigtes Holz zerstören.

Die Rotrückige Wegameise erkennen

Lateinischer Name: Lasius emarginatus
Größe: 3–5 mm (Arbeiterinnen)
Farbe: Rotbrauner Brustbereich, dunkler Kopf und Hinterleib
Verhalten: Tagaktiv, schnell unterwegs, häufig an Hausfassaden
Besonderheiten: Kommt oft in wärmegedämmten Gebäuden oder Trockenbauten vor und baut Kartonnester

In Gebäuden siedelt sich diese Art oft in schwer zugänglichen Bereichen an – z. B. in Hohlräumen hinter Dämmplatten oder Verkleidungen. Dort sind sie vor direkter Bekämpfung meist gut geschützt, was die Sanierung erschwert.

Warum Hausmittel oft scheitern

Viele typische Hausmittel wie Essig, Zitronensaft oder ätherische Öle wirken allenfalls kurzfristig. Die Kolonien verlagern sich, sobald sie gestört werden – das eigentliche Nest bleibt jedoch bestehen.

Auch manche Kontaktgifte helfen nicht weiter: Sie töten die Arbeiterinnen, ohne das Nest zu erreichen. Zudem zeigen Lasius emarginatus-Kolonien oft ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit gegen häufig verwendete Gifte.


Wussten Sie schon?

Die Rotrückige Wegameise kommt zunehmend in Städten und auf Dachböden vor – gerade in wärmegedämmten Neubauten.
Wer sie früh erkennt, kann strukturelle Schäden und aufwendige Sanierungen verhindern.


Was Sie wirklich tun können

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Beantworten Sie fünf einfache Fragen und laden Sie Bilder der betroffenen Stellen hoch – nur so kann Dr. Binker eine erste fachliche Einschätzung abgeben.

2. Bestätigung durch mikroskopische Analyse
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Dr. Gerhard Binker – Diplom-Chemiker (Univ.), Baubiologe und TÜV-zertifizierter Sachverständiger – führt die Bestimmung persönlich durch. So erhalten Sie Gewissheit, ob es sich um Holzameisen oder eine andere Art handelt.

3. Nach Bestätigung: gezielte Bekämpfung

Wurde Lasius emarginatus bestätigt, sind gezielte Maßnahmen erforderlich – etwa schwer zugängliche Nestlokalisierung oder der Einsatz von Fraßködern mit verzögerter Wirkung. Hausmittel reichen in der Regel nicht aus.

Ihr Experte für Schädlings-/Holzameisen-Bekämpfung:

Dr. Gerhard Binker

Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg

Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de

Baubiologe und Holzameisen-Experte Dr. Gerhard Binker

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Bildnachweis: AdobeStock_456693183 Quelle Zinco79 Lasius emarginatus.jpeg

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