Die Rotrückige Wegameise (Lasius emarginatus) ist eine weit verbreitete Ameisenart, die zunehmend auch an Gebäuden auftritt. Während sie im Freien Nester unter Steinen, in Mauerritzen oder im Erdreich anlegt, dringen die Tiere insbesondere bei hohen Temperaturen gezielt in Häuser ein. Dort suchen sie nach Nahrung und können sich in Hohlräumen, Dämmmaterialien oder an Holzbereichen ansiedeln.
Hausmittel oder frei verkäufliche Köder helfen meist nur kurzfristig. Entscheidend ist die genaue Bestimmung der Art und ein gezieltes Vorgehen, um Schäden oder Massenbefall zu verhindern.
Rotrückige Wegameise erkennen
Lateinischer Name: Lasius emarginatus
Größe: 3 bis 5 Millimeter (Arbeiterinnen)
Farbe: Zweifarbig – Kopf und Hinterleib dunkelbraun bis schwarz, Brustbereich rötlichbraun bis orange
Die Art wird häufig mit anderen zweifarbigen Ameisenarten verwechselt, insbesondere mit:
- Brauner Wegameise (Lasius brunneus)
- Glänzendschwarzer Holzameise (Lasius fuliginosus)
Eine eindeutige Unterscheidung gelingt meist nur durch mikroskopische Analyse.
Typische Hinweise:
- Auffällig zweifarbige Körperfärbung mit rotem Brustbereich
- Sichtbare Ameisenstraßen, vor allem an sonnigen Fassaden, Terrassen oder Mauern
- Eindringen über Fenster, Türen oder Ritzen, besonders im Sommer
Nistverhalten und Lebensraum
Die Rotrückige Wegameise bevorzugt:
- Nester unter Steinen, in Mauerspalten, Pflasterritzen oder Fassadenhohlräumen
- Geschützte Bereiche nahe Wärmequellen oder Hohlräumen am Gebäude
- Vorratsräume, Küchenbereiche oder Dämmschichten bei schwerem Befall
Die Art nutzt vorhandene Schwachstellen am Haus, insbesondere bei Hitzeperioden, gezielt aus.
Gefahren bei Befall
Ein unbehandelter Befall kann folgende Probleme verursachen:
- Eindringen großer Ameisenstraßen in Wohnbereiche
- Kontamination von Lebensmitteln
- Ansiedlung in Fassaden, Dämmstoffen oder Hohlräumen
- Massenhafte Vermehrung bei günstigen Bedingungen
Die Kolonien erreichen teilweise beachtliche Größen, was die Bekämpfung erschwert.
Warum Hausmittel selten ausreichend sind
Typische Versuche mit:
- Essig, Backpulver oder ätherischen Ölen
- Ködern aus Baumärkten oder Sprays
- Selbstgebauten Barrieren
führen oft nicht zum gewünschten Erfolg:
- Die Tiere wechseln ihre Laufwege oder Futterquellen
- Schnell wirkende Gifte warnen die Kolonie
- Die Nester bleiben bestehen und die Population wächst weiter
Ohne eindeutige Artbestimmung und gezielte Maßnahmen bleibt der Befall bestehen.
Was Sie wirklich tun können
1. Eindeutige Artbestimmung durch Experten
Nutzen Sie unsere mikroskopische Analyse durch Dr. Gerhard Binker, Baubiologe und Diplom-Chemiker (Univ.). Nur durch eine eindeutige Diagnose lässt sich gezielt und substanzschonend vorgehen.
2. Gezielte Schädlingsbekämpfung entwickeln
Nach klarer Diagnose stimmen wir das Vorgehen individuell auf Ihr Gebäude ab, angepasst an die jeweilige Ameisenart und den Befallsumfang.
3. Dauerhafte Lösungen statt kurzfristiger Experimente
Unkoordinierte Eigenversuche führen häufig nur zu Verzögerungen. Mit gezieltem, fachgerechtem Vorgehen lässt sich der Befall rechtzeitig stoppen.
Ihr Experte für Ameisen-Bekämpfung:
Dr. Gerhard Binker
Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg
Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de
Schädliche Ameisen erkennen
Wenn Sie sicher erkennen möchten, ob es sich um Holzameisen handelt, bieten wir Ihnen eine fachlich fundierte mikroskopische Analyse an.
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