Die Schwarze Wegameise (Lasius niger) ist eine der bekanntesten und häufigsten Ameisenarten in Deutschland. Sie lebt vor allem im Außenbereich – im Garten, unter Gehwegplatten oder entlang von Mauern. Doch wenn sie ins Haus gelangt, kann sie zur lästigen Plage werden.
Lasius niger zerstört kein intaktes Holz, wohl aber pilzlich befallenes Konstruktionsholz – und ihre Wege führen oft durch Ritzen, Dämmschichten oder entlang von Leitungen ins Innere von Gebäuden.
Die Schwarze Wegameise erkennen
Lateinischer Name: Lasius niger
Größe: 3–5 mm (Arbeiterinnen)
Farbe: Schwarz bis dunkelbraun
Verhalten: Deutlich sichtbare Ameisenstraßen, sehr aktiv bei Wärme
Besonderheiten: Lebt hauptsächlich im Freien, kann aber ins Haus eindringen
Wenn Sie regelmäßig Ameisenstraßen in Küche, Vorratsraum oder entlang von Wänden entdecken, handelt es sich oft um die Schwarze Wegameise. Ihr Nest befindet sich bevorzugt im Außenbereich. Dennoch kann diese Ameise auch im Gebäude siedeln. Arbeiterinnen kommen auch zur Futtersuche ins Haus. Langlebige Kolonien von Lasius niger können mehrere 10.000 Arbeiterinnen beinhalten. In jedem Nest lebt immer nur eine einzige Königin.
Warum Hausmittel oft scheitern
Hausmittel wie Zitronensaft, Essig oder Kreidelinien helfen nur kurzfristig. Die Ameisen finden schnell neue Wege – oder ignorieren die Barrieren bei starkem Nahrungsinteresse.
In manchen Fällen werden auch Kontaktinsektizide eingesetzt. Diese töten jedoch nur die sichtbaren Arbeiterinnen – nicht aber das eigentliche Nest im Außenbereich. So kommt es immer wieder zu neuen Ameisenstraßen im Haus.
Wussten Sie schon?
Die Schwarze Wegameise hat ihre Kolonie meist draußen – dringt aber durch kleinste Ritzen in Wohnungen ein.
Sie kann Nahrungsquellen auf bis zu 50 m Entfernung verfolgen – und kommt auch durch Steckdosen oder Kabelkanäle ins Haus.
Was Sie wirklich tun können
1. Verdacht prüfen mit unserem kostenlosen Holzameisen-Check Online
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Beantworten Sie fünf einfache Fragen und laden Sie Bilder der betroffenen Stellen hoch – nur so kann Dr. Binker eine erste fachliche Einschätzung abgeben.
2. Bestätigung durch mikroskopische Analyse
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Dr. Gerhard Binker – Diplom-Chemiker (Univ.), Baubiologe und TÜV-zertifizierter Sachverständiger – führt die Bestimmung persönlich durch. So erhalten Sie Gewissheit, ob es sich um Holzameisen oder eine andere Art handelt.
3. Nach Bestätigung: gezielte Bekämpfung
Wurde Lasius niger eindeutig identifiziert, kann ein gezielter Außenbefall behandelt werden – mit bewährten Köderverfahren oder baulicher Abdichtung. Holzschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich, da kein Holzbefall vorliegt.
Ihr Experte für Schädlings-/Holzameisen-Bekämpfung:
Dr. Gerhard Binker
Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg
Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de
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Bildnachweis: AdobeStock_258192235 Urheber Stephan Morris Lasius niger.jpeg