Die Tapinoma magnum (Mediterrane “Riesenameise”) zählt zu den invasiven Arten in Deutschland und breitet sich zunehmend in wärmeren Regionen aus. Ihre Kolonien können riesig sein, mit mehreren Nestern und zahlreichen Königinnen. Befindet sich ein solches Supernest in Gebäudenähe, kann es schnell zu Problemen kommen – insbesondere, wenn die Ameisen sich ihren Weg ins Haus suchen.
Die Mediterrane „Riesenameise“ (Tapinoma magnum) trägt einen Namen, der schnell in die Irre führt:
Die Tiere selbst sind klein – doch ihre Kolonien können riesige Ausmaße annehmen.
Tapinoma magnum ist aggressiv gegenüber anderen Ameisenarten, sehr mobil und schwer zu kontrollieren. Sie frisst kein Holz, doch durch die schiere Menge an Tieren kann sie zur ernsthaften Plage im Wohnumfeld werden: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/kehl-beginnt-wieder-mit-bekaempfung-der-invasiven-ameisen-100.html
Die Mediterrane “Riesenameise” erkennen
Lateinischer Name: Tapinoma magnum
Größe: 3–4,5 mm (Arbeiterinnen)
Farbe: Schwarzgrau, mit charakteristisch abflachendem Hinterleib
Verhalten: Extrem große Kolonien mit vielen Königinnen (polygyn & polydom)
Besonderheiten: Invasive Art, sehr ausbreitungsfreudig, häufig im Mittelmeerraum und zunehmend in Süddeutschland. Öfters führte die Besiedelung von elektrischen Schaltanlagen zu Stromausfällen.
Im Gegensatz zu Holzameisen nistet diese Art meist im Erdreich, unter Terrassenplatten, in Gartenmauern – aber auch in Hohlräumen von Häusern. Sie ist besonders schwer zu bekämpfen, da bei Stress rasch neue Nester gegründet werden.
Warum Hausmittel oft scheitern
Klassische Hausmittel oder punktuelle Gifte führen meist nicht zum Ziel. Die Kolonien reagieren extrem flexibel: Wird ein Nest gestört, ziehen die Königinnen weiter und gründen neue – oft in direkter Nähe.
Auch viele gängige Insektizide wirken zu schnell. Die Ameisen nehmen den Köder nicht mehr an oder meiden behandelte Bereiche. Ohne fundierte Artkenntnis und abgestimmte Strategie lässt sich der Befall selten dauerhaft eindämmen.
Wussten Sie schon?
Kolonien von Tapinoma magnum können mehrere Millionen Tiere und Hunderte Königinnen umfassen.
Sie zählen zu den “Superkolonien” – mit vielen Zweignestern auf engem Raum.
Was Sie wirklich tun können
1. Verdacht prüfen mit unserem kostenlosen Holzameisen-Check Online
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Beantworten Sie fünf einfache Fragen und laden Sie Bilder der betroffenen Stellen hoch – nur so kann Dr. Binker eine erste fachliche Einschätzung abgeben.
2. Bestätigung durch mikroskopische Analyse
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Dr. Gerhard Binker – Diplom-Chemiker (Univ.), Baubiologe und TÜV-zertifizierter Sachverständiger – führt die Bestimmung persönlich durch. So erhalten Sie Gewissheit, ob es sich um Holzameisen oder eine andere Art handelt.
3. Nach Bestätigung: gezielte Bekämpfung
Wurde ein Befall mit Tapinoma magnum festgestellt, ist eine abgestimmte Strategie nötig. Wir helfen Ihnen mit gezielter Lokalisierung, Köderverfahren mit Langzeitwirkung und Beratung zur langfristigen Kontrolle invasiver Arten.
Ihr Experte für Schädlings-/Holzameisen-Bekämpfung:
Dr. Gerhard Binker
Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg
Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de
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Bildnachweis: AdobeStock_456693226 Urherber Zinco79 Tapinoma magnum.jpeg