Die Braune Wegameise (Lasius brunneus) fällt durch ihre rötlich-braune Färbung und ihre Nähe zum Menschen auf. Sie wird häufig mit harmlosen Gartenameisen verwechselt – doch Lasius brunneus lebt bevorzugt in verbautem Holz und kann dort erhebliche Schäden verursachen.
Oft bleibt ihr Befall lange unentdeckt, da sie nur selten offene Ameisenstraßen bilden. Erst Bohrmehl oder plötzlich auftretende Schäden geben Hinweise auf das versteckte Nest im Holz.
Die Braune Wegameise erkennen
Lateinischer Name: Lasius brunneus
Größe: 2,5–4,5 mm (Arbeiterinnen)
Farbe: Rötlichbraune Brust, Kopf und Hinterleib dunkler
Verhalten: Kolonie mit meist einer Königin, tagaktiv
Besonderheiten: Nistet in verbautem, trockenem Holz – z. B. in Dachstühlen, Fensterrahmen oder Deckenbalken
Lasius brunneus lebt gern in trockenen Hohlräumen und Holzverkleidungen, häufig auch unter Putz oder in Isolierungen. Anders als viele Holzbewohner ist sie nicht auf feuchtes Holz angewiesen. Entdeckt wird sie oft erst bei Sanierungen oder bei der Suche nach der Ursache für wiederkehrendes Bohrmehl.
Warum Hausmittel oft scheitern
Viele Hausmittel wie Backpulver, Zuckerfallen oder ätherische Öle helfen hier nicht weiter. Auch frei verkäufliche Insektizide aus dem Baumarkt reichen oft nicht aus: Die Tiere leben versteckt im Holz, und bei unzureichender Dosierung oder Anwendung überlebt die Kolonie.
Effektiver sind gezielte Präparate mit verzögerter Wirkung, die von den Arbeiterinnen ins Nest getragen und dort an die Brut verfüttert werden. Doch bevor man etwas unternimmt, sollte die Ameisenart eindeutig bestimmt werden – denn jede Art erfordert eine andere Strategie.
Wussten Sie schon?
Die Braune Wegameise nistet nicht nur im Garten – sondern auch tief im Mauerwerk und in Hölzern im Dachbereich.
Wenn man sie früh erkennt, lässt sich größerer Schaden vermeiden. Hausmittel wirken jedoch oft nur an der Oberfläche.
Was Sie wirklich tun können
1. Verdacht prüfen mit unserem kostenlosen Holzameisen-Check Online
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Beantworten Sie fünf einfache Fragen und laden Sie Bilder der betroffenen Stellen hoch – nur so kann Dr. Binker eine erste fachliche Einschätzung abgeben.
2. Bestätigung durch mikroskopische Analyse
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Dr. Gerhard Binker – Diplom-Chemiker (Univ.), Baubiologe und TÜV-zertifizierter Sachverständiger – führt die Bestimmung persönlich durch. So erhalten Sie Gewissheit, ob es sich um Holzameisen oder eine andere Art handelt.
3. Nach Bestätigung: gezielte Bekämpfung
Wurde ein Befall mit der Braunen Wegameise (Lasius brunneus) bestätigt, helfen wir Ihnen mit erprobten Verfahren weiter – z. B. Kältetherapie, Injektionstechniken oder verzögert wirkenden Insektiziden. Wichtig ist: nicht selbst experimentieren, sondern gezielt handeln.
Ihr Experte für Schädlings-/Holzameisen-Bekämpfung:
Dr. Gerhard Binker
Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg
Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de
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Bildnachweis: AdobeStock_74325143 Quelle Herik Larrson Lasius brunneus.jpeg