Gefährliche Tapinoma-Ameisen bilden Superkolonien in Coswig

Die invasive Ameisenart Tapinoma magnum breitet sich in Sachsen aus und sorgt in Coswig für wachsende Besorgnis. Ein Artikel von MDR vom 06.07.2025 berichtet, dass die sogenannte Große Drüsenameise in einem Gartencenter in Coswig sowie in den Dresdner Stadtteilen Übigau und Langebrück nachgewiesen wurde, wo sie technische Infrastruktur bedroht und in Wohnhäuser eindringt. Diese Entwicklungen zeigen die Dringlichkeit professioneller Bekämpfungsmaßnahmen.

Was ist Tapinoma magnum? Erkennungstipps

Tapinoma magnum ist eine schwarz-bräunliche Ameise von 2 bis 4 mm Länge, die beim Zerdrücken einen ranzig-butterigen Geruch verströmt. Sie bildet Superkolonien mit Hunderten bis Tausenden Königinnen, was zu einer explosionsartigen Vermehrung führt. In Sachsen, insbesondere in Coswig und Dresden, wurde die Art vermutlich über mediterrane Kübelpflanzen eingeschleppt, wie das Landesamt für Umwelt und Geologie bestätigt. Typische Merkmale: Breite Ameisenstraßen, Sand- und Erdhügel an Nesteingängen und massenhafte Vorkommen in Gärten oder Gebäuden.

Auf holzameisen.de bietet Binker Materialschutz GmbH eine präzise Analyse: Schicken Sie Proben ein, und eine mikroskopische Untersuchung wird durchgeführt, um die Art eindeutig zu bestimmen. Eine präzise Diagnose sichert den Erfolg der Bekämpfung! Siehe: https://holzameisen.de/holzameisen-erkennen-analyse/

Anmerkungen zum MDR-Artikel: Herausforderungen der Bekämpfung

Der Artikel hebt hervor, dass Tapinoma magnum in einem Gartencenter in Coswig sowie in Dresden-Übigau und Dresden-Langebrück nachgewiesen wurde, wo sie Strom- und Internetausfälle verursachen kann, ähnlich wie in Kehl. Die Ameisen dringen massenhaft in Häuser ein, unterhöhlen Wege und bedrohen technische Infrastruktur. Hausmittel wie kochendes Wasser oder Kieselgur bieten nur kurzfristige Linderung, während Insektizide oft unwirksam sind und die Umwelt belasten. Die Stadt Coswig hat Anwohner aufgefordert, Funde sofort zu melden, um eine koordinierte Bekämpfung zu ermöglichen.

Dr. Gerhard Binker von Binker Materialschutz GmbH kommentiert: „Superkolonien wie die von Tapinoma magnum erfordern systematische, professionelle Ansätze. Hausmittel sind keine Lösung – wir brauchen Methoden, die die Kolonie effektiv und nachhaltig eliminieren.“

Die besten Bekämpfungsmethoden: Nur drei Optionen zählen – mit Fokus auf die effektivste

Basierend auf langjähriger Expertise gegen invasive Ameisenarten gibt es nur drei bewährte Methoden:

  • Ködergele: Insektizid-Gele werden an Ameisenstraßen ausgelegt, die von den Tieren ins Nest getragen werden, um Königinnen zu töten. Geeignet für kleinere Befälle, aber bei Superkolonien oft unzureichend, da die Ameisen das Gift meiden lernen.
  • Heißschaum oder Heißwasser: Nester werden mit 95°C heißem Schaum geflutet, was die Ameisen abtötet. Umweltfreundlich, aber teuer (bis 50.000 € pro Woche) und erfordert wiederholte Anwendungen, wie in anderen betroffenen Regionen beobachtet.
  • Tiefkalter Stickstoff: Die Spezialität von Binker Materialschutz! Flüssiger Stickstoff (-196°C) wird direkt in die Nester injiziert, friert die gesamte Kolonie ein und tötet sie ohne chemische Rückstände. Diese Methode ist präzise, umweltschonend und ideal für fortgeschrittene Befälle wie in Coswig, wo andere Ansätze scheitern.

Dr. Gerhard Binker erklärt: „Tiefkalter Stickstoff ist bei massiver Ausbreitung die einzige Lösung, die wirklich greift – schnell, effektiv und ohne Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt. Wir haben diese Methode in zahlreichen Fällen erfolgreich eingesetzt.“

Ihr Experte für Ameisen-Bekämpfung:

Dr. Gerhard Binker

Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg

Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de

Baubiologe und Holzameisen-Experte Dr. Gerhard Binker

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Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/ameise-tapinoma-magnum-fundort-coswig-100.html

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