Die Ausbreitung invasiver Ameisenarten in Deutschland nimmt weiter zu. Nach der Tapinoma magnum, die in Kehl für Strom- und Internetausfälle sowie die Unterhöhlung eines Spielplatzes sorgte, ist nun die Lasius neglectus (vergessene Wegameise) in Karlsruhe entdeckt worden. Der Tagesschau-Artikel vom 10.07.2025 berichtet über den Befall im Stadtteil Knielingen, wo Anwohner über massive Plagen in Gärten und Wohnungen klagen.
Was ist Lasius neglectus? Erkennungstipps
Lasius neglectus ist eine invasive Ameisenart aus dem Schwarzmeerraum, die wahrscheinlich über Gartencenter und Pflanzen wie Olivenbäume eingeschleppt wurde. Sie bildet Superkolonien mit mehreren Königinnen und verbundenen Nestern, was zu explosionsartiger Vermehrung führt – in Extremfällen wie in Budapest mit Milliarden Tieren. In Karlsruhe ist sie die vierte Nachweisstelle in Baden-Württemberg, nach Bad Säckingen, Pleidelsheim und Wehr. Typische Merkmale: Die kleinen, gelb-bräunlichen Ameisen treten in Massen auf, bilden “mehrspurige Ameisenstraßen” und sind überall – auf Böden, Bäumen und in Häusern.
Auf www.holzameisen.de bietet Binker Materialschutz GmbH eine sichere Analyse: Schicken Sie Proben ein, und eine mikroskopische Untersuchung wird durchgeführt, um die Art eindeutig zu bestimmen. Das ist der erste Schritt zu einer effektiven Bekämpfung – eine korrekte Diagnose führt zu sicheren Erfolgen! https://holzameisen.de/holzameisen-erkennen-analyse/
Anmerkungen zum Tagesschau-Artikel: Warum Bekämpfung schwierig ist
Der Artikel beschreibt, wie Anwohner in Knielingen kreativ gegen die Plage vorgehen: Mit blauem Leim an Bäumen, Fliegengittern, Klebeband, Backpulver, Ameisenspray, Ködern und sogar Gift. Heißes Wasser hilft kurzfristig, aber die Superkolonien wachsen weiter, und Vertreiben verlagert das Problem nur. Ameisenexperte Manfred Verhaagh betont: “Das sind so viele Tiere, das macht die Bekämpfung schwierig, da hat man noch keine wirkliche Lösung gefunden.” Die Stadt Karlsruhe kennt das Problem, aber Kommunen sind nicht für private Grundstücke zuständig, sodass Anwohner allein kämpfen.
Dr. Gerhard Binker von Binker Materialschutz GmbH kommentiert: “Bei invasiven Arten wie Lasius neglectus ist es entscheidend, frühzeitig professionell einzugreifen. Hausmittel lindern nur Symptome, aber Superkolonien erfordern systematische Methoden, um die Ausbreitung zu stoppen.”
Die besten Bekämpfungsmethoden: Nur drei Optionen zählen – mit Fokus auf die effektivste
Basierend auf langjähriger Expertise gegen invasive Ameisenarten gibt es nur drei bewährte Methoden:
- Ködergele: Diese Insektizid-Gele werden an Ameisenstraßen ausgelegt. Die Tiere transportieren sie ins Nest und töten Königinnen. Gut für kleinere Befälle, aber bei Superkolonien oft unzureichend, da die Ameisen das Gift meiden lernen.
- Heißschaum oder Heißwasser: Nester werden mit 95°C heißem Schaum geflutet, was die Ameisen abtötet. Umweltfreundlich, aber teuer und muss wiederholt werden, wie in ähnlichen Fällen in Kehl.
- Tiefkalter Stickstoff: Die Spezialität von Binker Materialschutz! Flüssiger Stickstoff (-196°C) wird direkt in die Nester injiziert, friert die gesamte Kolonie ein und tötet sie ohne chemische Rückstände. Diese Methode ist präzise, umweltschonend und ideal für fortgeschrittene Befälle wie in Karlsruhe, wo andere Ansätze scheitern.
Dr. Gerhard Binker erklärt: “Warum Stickstoff? Weil er bei massiver Ausbreitung die einzige Lösung ist, die wirklich greift – schnell, effektiv und ohne Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt. Wir haben das in zahlreichen Fällen erfolgreich angewendet.”
Ihr Experte für Ameisen-Bekämpfung:
Dr. Gerhard Binker
Binker Materialschutz GmbH
Westendstrasse 3
D – 91207 Lauf bei Nürnberg
Telefon: +49 (0) 9123 9982-0
E-Mail: verwaltung@binker.de
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